Gerade jetzt, da aufgrund der Pandemievorschriften Besuche wesentlich erschwert sind, ist ein zentraler Laptop oder Computer für Freunde und Verwandte, wie in vielen Einrichtungen bereits eingerichtet, eine wesentliche Kommunikationsmöglichkeit, um in diesen Zeiten per Skype oder anderen Diensten auch visuell in Kontakt zu bleiben.
Auch wenn ein WLAN -bzw. Internetzugang meist kein Bestandteil eines Pflegevertrages ist, muss der Betreiber einer stationären Pflegeeinrichtung nach dem Hessischen Gesetz über Betreuungs- und Pflegeleistungen (HGBP) die Bewohnerinnen und Bewohnern bei der Teilhabe am Leben unterstützen. Dazu gehört auch der Kontakt zu Freunden und Verwandten.
Nach der jetzigen Lage kann es noch Monate dauern, bis ein Besuch in Alten- und Pflegeheimen, in der Form wie vor der Corona Pandemie, wieder möglich sein wird. “Besonders für alte Menschen ist jedoch der soziale Kontakt zu Kindern, Enkeln und guten Freunden besonders wichtig. Mit den heutigen digitalen Möglichkeiten muss sichergestellt sein, dass eine solche digitale Brücke in allen Einrichtungen möglich ist,“ so Wilhelm Vogel, der Kreisvorsitzende der Wiesbadener Senioren Union. Die Kosten, um das WLAN eines Alten- oder Pflegeheimes für eine „digitale Besuchersprechstunde“ zu öffnen dürften in aller Regel überschaubar sein.
“Natürlich muss so ein digitaler „Kommunikations- Hotspot“ in den Pflegealltag integriert werden, Wilhelm Vogel ist jedoch überzeugt, dass sich auch ehrenamtliche Helfer für diese wichtige Aufgabe bereitstellen würden.

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